Zusammen­kommen.

Ich biete einen sicheren Rahmen, in dem Sie sich mehr öffnen und besser verstehen können, in dem Sie gegenseitige Wert­schätzung und Empathie erfahren. Einen Rahmen, in dem Sie sich beherzt zusammen für Lösungen engagieren können. Um wieder Verbunden­heit, Liebe und Nähe zu empfinden.

Wann Ihnen Paartherapie helfen kann

Unzufrieden­heit in der Partnerschaft.

Wenn Sie zunehmend unzufrieden sind in Ihrer Partnerschaft. Wenn sich Monotonie und Langeweile durch zu routinierten Partnerschaftsalltag eingeschlichen haben. Wenn Sie sich dadurch immer mehr verstimmt oder traurig fühlen, oder sich zurückziehen. Wenn Sie alte Verletzungen mit sich tragen, die Sie nicht hinter sich lassen können, oder wenn Sie sich wiederholt wegen Kleinigkeiten und unterschiedlicher Meinungen in die Haare geraten oder anschweigen, obwohl Sie verstimmt sind. Wenn Sie Ihre positiven Gefühle gegenüber der Partnerin oder dem Partner infolge einer neuen Bekanntschaft abziehen, welche Ihnen attraktiver als die aktuelle Partnerschaft erscheint, dann kann Ihnen die Paartherapie helfen zu klären, ob Sie zusammen etwas verändern können und wollen.

Ober­flächliche Kommunikation, unfaire Problem­lösung und fehlende Unter­­stützung.

Wenn es Ihnen schwerfällt, Konflikte anzusprechen, über Ihre Bedürfnisse zu sprechen, wenn Sie Mühe haben, zusammen für beide faire Lösungen für die Paarprobleme zu finden. Wenn Sie sich vom andern immer weniger verstanden und unterstützt fühlen, wenn Sie die Gespräche als oberflächlich und leer erleben. Gerade infolge der Kinder nimmt der Alltagsstress und die Streithäufigkeit oft stark zu, und die Beziehungszufriedenheit sowie gegenseitige Unterstützungsbereitschaft nehmen markant ab. Wenn Sie den Wunsch verspüren, wieder eine andere Tiefe in Ihren Gesprächen und eine höhere gegenseitige Unterstützung zu erleben, dann kann Sie eine Paartherapie darin unterstützen.

Fehlende Intimität und Verbunden­heit.

Wenn Sie sich im Verlauf der Zeit gefühlsmässig und physisch fremd geworden sind, weil unter Alltagstress die Beziehung stark leidet und vernachlässigt wird, wenn Sie sich immer stärker zurückziehen und vermehrt eigene Wege gehen, wenn Sie vielleicht bereits an eine Aussenbeziehung denken oder sie leben, dann kann Ihnen eine Paartherapie helfen, zurück zu Authentizität zu gelangen, und sich zu entscheiden, wo Sie sich wirklich hinwenden und engagieren wollen.

Dr. phil. Kathrin Widmer, Fach­psychologin für Psycho­therapie FSP und Paar­therapeutin

Zur Person

Werdegang.

Ich habe Klinische Psychologie, Allgemeine Psychologie und Sozialarbeit/Sozialpolitik an der Universität Fribourg studiert, wo ich 2001 das Doktorat erhielt. Ab 1999 absolvierte ich parallel eine postgraduale Weiterbildung Psychotherapie zur Fachpsychologin für Psychotherapie FSP. Seit 1997 habe ich mich in der Zusammenarbeit und durch die Supervision von Prof. Dr. Guy Bodenmann, Universität Zürich, sowie in unterschiedlichen Ansätzen in der Paartherapie weitergebildet.

Tätigkeit.

Von 2001 bis 2008 war ich Koordinatorin des Instituts für Familienforschung und -beratung der Universität Fribourg. Seit August 2008 leite ich den Bereich Beratung und Therapie für Paare am Psychotherapeutischen Zentrum der Universität Zürich. Als Ausbildnerin und Supervisorin führe ich angehende Psychotherapeut*innen innerhalb ihrer postgradualen Masterstudien an der Universität Bern sowie an der AIM (Akademie für Verhaltenstherapie und Methodenintegration) in die bewältigungsorientierte Paartherapie ein. Seit 2014 leite ich zusammen mit Herrn Prof. Dr. Guy Bodenmann den Nachdiplomstudiengang CAS in Paartherapie an der Universität Zürich.

Neben meiner beruflichen Tätigkeit an der Universität Zürich arbeite ich seit 2012 auch in meiner eigenen Paartherapie-Praxis in Bern.

Mein Fokus in der Paar­therapie konzentriert sich vor allem darauf, Ihre Fähig­keiten als Paar und Ihr Engagement für­einander zu stärken.

Bewäl­tigungs­orientierte Paar­therapie

Indikation.

Paartherapie ist bei zunehmender Unzufriedenheit in der Partnerschaft, einer akuten Partnerschaftskrise und wiederholten Trennungsgedanken indiziert. Sie eignet sich auch für Paare, welche ihr Engagement füreinander und ihre Anziehung zueinander verloren haben und die Beziehung reanimieren möchten. Häufig kann Paartherapie auch zur Behandlung von individuellen Störungen (z.B. Depressionen, Ängsten) gewinnbringend für beide Partner*innen eingesetzt werden.

Hintergrund.

Die Grundlage für die bewältigungsorientierte Therapie bildet die kognitive Verhaltenstherapie und jahrzehntelange Grundlagenforschung bei Paaren. Der Ansatz fokussiert die Stärkung der Kompetenzen des Paares und das Engagement füreinander. Die Forschung zeigt deutlich: Je mehr sich die Partner*innen einander gegenüber öffnen, Konflikte offen und respektvoll ansprechen, Probleme zusammen lösen, und sich bei Alltagsstress gegenseitig emotional und praktisch unterstützen, desto günstiger ist ihr Partnerschaftsverlauf.

Methoden.

Meine Arbeitsweise bedient sich verschiedener Methoden zur Förderung der Positivität, der Stärkung der Selbstwahrnehmung und Selbstöffnung, der Vertiefung der Kommunikation, und der Stärkung der Problemlösefähigkeiten bei bestehenden Differenzen. Zu einem späteren Zeitpunkt im Verlauf der Therapie gelangen auch Methoden der Akzeptanzarbeit zur Anwendung. Sie lernen, in den Sitzungen und im Alltag wieder offener aufeinander zuzugehen, die gelernten Methoden in Ihren Alltag mitzunehmen und umzusetzen, und so durch Verhaltensänderungen neue emotionale Erfahrungen zu machen, die Sie einander wieder näherbringt.

Ich freue mich auf ein erstes Gespräch mit Ihnen. Sie ent­scheiden erst danach, ob Sie mit mir weiter­­arbeiten möchten.